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Landwirtschaft

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Weinbau

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Schmitt: Zwei Millionen für nachhaltigen Weinbau

Mit einem Förderbescheid in Höhe von rund zwei Millionen Euro im Gepäck besuchte Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Schmitt heute das DLR Rheinpfalz. Die Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) fließen in das grenzüberschreitende Projekt „VITIFUTUR“.

Mainz (agrar-PR) - „Die grenzüberschreitende Forschung sichert die Zukunft des Weinbaus am Oberrhein. Gemeinsam werden nachhaltige Lösungen zur Bekämpfung von Schädlingen und Krankheiten entwickelt, die allen Winzern hier zu Gute kommen. Die langjährige Kompetenz, das internationale wissenschaftliche Netzwerk und der unmittelbare Praxisbezug des DLR Rheinpfalz sind eine exzellente Grundlage für ein solches Forschungsprojekt“, sagte Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Schmitt bei der Übergabe des EFRE-Zuwendungsbescheides über zwei Millionen Euro an den Direktor des DLR Rheinpfalz, Dr. Günter Hoos, und den Direktor des Staatlichen Weinbauinstituts Freiburg, Dr. Rolf Steiner.

Im Interreg-Projekt „VITIFUTUR“ haben sich 21 Forschungseinrichtungen für Weinbau sowie Universitäten, Weinbaubetriebe und Weinbauverbände aus Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, der Schweiz und dem Elsass zusammengeschlossen. Projektträger ist das Staatliche Weinbauinstitut in Freiburg im Breisgau. Gemeinsam arbeiten die Projektpartner an der Entwicklung von resistenten Rebsorten für einen nachhaltigen Weinbau und entwickeln Strategien zur Verhinderung der Ausbreitung von Viruskrankheiten der Weinrebe. Außerdem führen sie Studien zu Holzkrankheiten der Weinrebe durch und evaluieren die Bekämpfungsmaßnahmen zur Pilzkrankheit Peronospora, auch Falscher Mehltau genannt. Das Forschungsprojekt läuft über drei Jahre.

„VITIFUTUR ist ein grenzüberschreitendes Netzwerk, bei dem Forschungseinrichtungen, die schon eine langjährige Zusammenarbeit pflegen, ihre wissenschaftliche Arbeit koordinieren, Methoden austauschen und ihre jeweilige Fachkompetenz sowie technische Einrichtungen in das Projekt einbringen. Die in VITIFUTUR eingebettete Transnationale Akademie für angewandte Weinbauforschung ist die Plattform für diesen Austausch“, so der Leiter des Staatlichen Weinbauinstituts Freiburg (WBI), Dr. Rolf Steiner, als Projektträger.

„Wir haben mit diesem Portfolio optimale Voraussetzungen, um Ergebnisse aus der Forschung direkt in die Bildung und Praxis der Betriebe zu transferieren“, erklärte DLR-Leiter Dr. Günter Hoos.

Insgesamt ist das DLR Rheinpfalz aktuell in sechs Projekte aus dem Interreg V A-Programm „Oberrhein“ eingebunden, die unter anderem die photokatalytische Reinigung von pestizidbelastetem Wasser aus dem Weinbau, nachhaltigen Pflanzenschutz gegen invasive Schaderreger in Obst- und Weinbau, innovative Anbau- und Ausbildungsmethoden und nachhaltige Produktionsverfahren zum Thema haben.

Die Übergabe des Zuwendungsbescheides aus den Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) ist Auftakt der grenzüberschreitenden Informationsreihe „Europa macht es möglich“, die in diesem Mai und Juni Menschen aus der Oberrhein-Region vorstellt, die ganz praktisch von Europa und seinen Fördermöglichkeiten profitieren. Gemeinsam wollen die Partner des Programms Interreg V A „Oberrhein“ mit dieser Veranstaltungsreihe die Erfolge der europäischen Projekte präsentieren. Dazu gehören neben dem Engagement für die Winzer auch Projekte für wettbewerbsfähige Unternehmen, die grenzüberschreitende Ausbildung und für eine innovative Landwirtschaft.

Hintergrund

Interreg ist ein Förderprogramm der Europäischen Union, mit dem gezielt die grenzüberschreitende Zusammenarbeit unterstützt wird. Das Programm Interreg V A „Oberrhein“ verfügt für den Zeitraum von 2014 bis 2020 über Fördermittel in Höhe von insgesamt gut 109,7 Millionen Euro. Dies ist das größte Fördervolumen seit dem Start der Interreg A-Programme am Oberrhein im Jahre 1989. Die Projekte, die hier kofinanziert werden, decken vielseitige Themengebiete ab und tragen zur Umsetzung einer spezifisch für den Oberrheinraum entwickelten Strategie bei. Das Fördergebiet Oberrhein umfasst die gesamte Südpfalz sowie die Verbandsgemeinden Dahn und Hauenstein, Baden, das Elsass und die Nordwestschweiz. Auch Einrichtungen aus angrenzenden Gebieten können sich beteiligen. Dazu zählen insbesondere der Raum Kaiserslautern/Neustadt und Speyer.

Rheinland-pfälzische Antragsteller und potentielle Projektpartner können sich mit ihren Ideen und Fragen zunächst an die Kontaktstelle für das Interreg V A-Programm „Oberrhein“ bei der SGD Süd, Frau Katharina Klein, wenden (Tel. 06321/99-2416; E-Mail: koordinationsstelle@sgdsued.rlp.de).

Weitere Termine sind auf der Homepage des Programms unter www.interreg-oberrhein.eu aufgelistet.

Fotos vom Termin können unter pressestelle@mwvlw.rlp.de angefordert werden.

 

 

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