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Toter Wolf im Ammerland wurde erschossen

Kein Verkehrsunfall - Untersuchung in Berlin klärte Todesursache // Presseinformation vom 10. Oktober 2017

Norden (agrar-PR) - Der am vergangenen Samstag (7. Oktober) im Landkreis Ammerland bei Vreschen-Bokel in einem Maisfeld tot aufgefundene Wolf wurde erschossen. Es handelt sich um einen jungen Rüden. Diese Feststellung traf das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin, das das bundesweite Totfund-Monitoring durchführt. Die Untersuchung zur Ermittlung des genetischen Fingerabdrucks und der Rudelzugehörigkeit erfolgt im Senckenberg-Institut in Gelnhausen. Über die Zusammenhänge hat jetzt das Wolfsbüro des NLWKN (Niedersächsischer landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz informiert.

Bei der Dokumentation und Bergung vor Ort war man zunächst von einem Verkehrsunfall ausgegangen, da das Tier stark blutete und zeitlich passend ein Verkehrsunfall mit einem Tier gemeldet worden war, das sich jedoch später als Reh herausstellte. Die Spurenlage wies von Anfang an eindeutig darauf hin, dass das Tier am Fundort von Menschen abgelegt worden ist. Die Polizei hat ein Verfahren gegen Unbekannt eingeleitet.

Es handelt sich um den vierten Fall einer illegalen Tötung eines streng geschützten Wolfs in Niedersachsen seit 2003, den zweiten in etwas mehr als 12 Monaten im Nordwesten des Landes nachweislich illegal erschossenen Wolf.

Näheres zu Totfunden von Wölfen finden Sie hier: http://www.nlwkn.niedersachsen.de/startseite/naturschutz/tier_und_pflanzenartenschutz/wolfsbuero/totfunde/tote-woelfe-in-niedersachsen-142406.html


       (Ende / agrar-presseportal.de)
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Institut für Zoo und Wildtierforschung | Wolf Ammerland | Wolf Ammerland Unfall | Wolf Ammerland erschossen | Wolfsbüro | Leibniz-Institut




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